Oberbürgermeister Heinz Fenrich hat am Mittwochnachmittag den Jugendpreis der Stadt Karlsruhe „Mensch – gut gemacht“ vergeben. Insgesamt wurden in einer Feierstunde im Zirkuszelt des Stadtjugendausschuss e.V. im Ostauepark sieben Projekte mit Geldpreisen von insgesamt bis zu 3.000 Euro ausgezeichnet. Geehrt wird mit dem Preis soziales Engagement von Karlsruher Jugendlichen zwischen 11 und 18 Jahren in der Fächerstadt. Der Wettbewerb „Mensch – gut gemacht“ wurde zum insgesamt dritten Mal durchgeführt.
Jugendliche renovieren Kulturzentrum
Mit einem Ersten Preis ausgezeichnet wurden in der Altersgruppe der 15- bis 18-Jährigen Sophia Seemann und Maik Hirsch ausgezeichnet, die in Knielingen das Jugend- und Kulturzentrum aus eigener Kraft und mit eigenen Mitteln renoviert haben, so dass der Verein dort nun wieder Programm anbieten kann. In der Altersgruppe der 11- bis 14-Jährigen vergab die Jury, bestehend aus Jugendlichen, den Ersten Platz an Jenny Kastalion und Eleonora Kulgunina, die innerhalb des Verbands „Jugend der Deutschen aus Russland“ rund 20 jüngere Kinder betreuen sowie Auftritte mit ihnen einüben.
Jugendliche aus Rintheim ausgezeichnet
Weitere Preisträger in der jüngeren Altersgruppe wurden an Snezana Zmiric für soziales Engagement in einem Alten- und Pflegezentrum vergebe und an die Klasse 7b der Realschule in Rüppurr, die für Grundschul- und Kindergartenkinder ein Theaterstück eingeübt und aufgeführt haben. Bei den Älteren kamen außerdem vier Schüler der Oberwaldschule zum Zug, die Senioren geholfen haben, sich im Internet zurechtzufinden. Ebenso wurden Jugendliche in Rintheim geehrt, die sich bei der Gestaltung eines Jugendraumes eingebracht haben. Mit dem Titel „Mensch – gut gemacht“ wurde zudem Markus Füg geehrt, der sich bei der Hausaufgabenbetreuung in der Spiel- und Lernstube Oberreut einbringt.
Prominente Paten schenken Bewerbern Zeit
Drei prominente Paten, die Sängerin Eva Croissant, der Comedian Boris Meinzer und der Geschäftsführer der Karlsruher Bäderbetriebe Oliver Sternagel, hatten sich im Vorfeld ebenso Projekte ausgesucht, die sie beeindruckend fanden und die auf diesem Weg eine öffentliche Ehrung erhielten.
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